Das Rheinland-Pfalz führt einen neuen technologischen Ansatz zur Bekämpfung von Mobiltelefon-Vergehen während des Fahrens ein. Nachdem es bereits Testphasen in Mainz und Trier gab, startet nun der erste reguläre Handynachfotografie-Blinker hier im Lande seine Tätigkeit. Am Freitag, dem 11. April, stellte Innenminister Michael Ebling (SPD) die so genannte Monocam an der A60 nahe Mainz vor.
Aus perspektivischer Sicht sollten alle fünf Polizeidirektionen im Land Rheinland-Pfalz mit einem solchen Gerät versorgt werden. „Dadurch wird eine weitere Phase auf dem Weg zur verbesserten Verkehrs Sicherheit erreicht“, erklärte Ebling.
Handy-Nutzer bekommen Warnung: Neu entwickelter Blitzer detektiert Übertretungen
Das von den Niederländern entwickelte Monocam verwendet eine spezielle Software, um festzustellen, ob ein Fahrer sein Handy benützt. Dies betrifft nicht nur das Mitbringen bestimmter Artikel im Fahrzeug Können hoch sein. Bußgelder und Strafpunkte in Flensburg sind die Folge, falls Autofahrer ihr Telefon während der Fahrt benutzen.
Solche Verstöße waren früher schwierig zu strafen. Dank der neuen Kamera kann die Polizei Handynutzungsvergehen einfacher festhalten und nachvollziehen.
Einführung nach erfolgreicher Testphase: Handyverstöße mindestens halbiert
"Insgesamt gab es im Jahr 2022 in Rheinland-Pfalz 1.041 Unfälle, die auf Ablenkungen zurückgingen. Keiner von ihnen sollte passiert sein. Gemeinsam mit der Polizei möchten wir mithilfe dieser innovative Methode die Anzahl dieser Unfälle verringern," betonte Innenminister Michael Ebling Das Vorhaben hat ergeben, dass die Monocam eine vorbeugende Auswirkung besitzt und die Verkehrs Sicherheit in Rheinland-Pfalz steigern könnte.
- Während der Tests in Trier und Mainz wurden inssgesamt 1.268 Verstöße gegen die Ablenkung gezählt.
- Während der initialen Testphase an der Autobahn 602 wurden insgesamt 327 Verstöße registriert.
- Während der zweiten Phase meldete die Polizei insgesamt 941 Fälle von Ablenkungsmanövern.
Die Monocam-Technologie, die vom niederländischen Polizei schon verwendet wird, funktioniert auf ähnliche Weise wie Systeme zur Überwachung von Abstand und Geschwindigkeit.
- Eine Software verwendet KI, um Smartphones sowie die Haltung des Benutzers in der Nähe des Fahrers zu identifizieren.
- Die Kamera fotografiert den Verstoß dokumentarisch.
- Nachfolgend beurteilt ein besonders ausgebildetes Polizeikräfte das festgestellte Fehlverhalten.