Deutscher Premium-Karrenfabrikant gerät in finanzielle Schwierigkeiten
Der deutsche Automobilhersteller Isdera aus dem Haus des Nobels hat Konkurs angemeldet. Ihr Begründer Eberhard Schulz hatte frühere Erfahrungen bei Porsche gesammelt und die einzigartigen Fahrzeuge der Marke haben einen bleibenden Einfluss auf die Geschichte des Designs hinterlassen.
Isdera – dies bedeutet "Ingenieurbüro für Styling, Design und Racing". Darüber hinaus ist es Synonym für exzellentes Automobildesign. Das im Jahr 1982 ins Leben gerufene Unternehmen aus dem Saarland hat sich plötzlich am Amtsgericht Saarbrücken zur Insolvenz anmelden lassen, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet.
Die Anfänge von Isdera gehen auf Porsche zurück. Im Jahr 1982 hat der frühere Porsche-Ingenieur Eberhard Schulz die Marke gegründet. Er hatte als Leitlinie festgelegt, keine Massenprodukte herzustellen, sondern exklusive Einzelfahrzeuge im Kleinen Seriensegment zu entwickeln. Zusätzlich erledigte das Unternehmen Aufträge zur Entwicklung von Studiengütern für die Branche.
Schulz entwarf Fahrzeuge wie den Autobahnkurier 116i, den Commendatore und den Imperator. Die Motoren unter der Haube boten eine Leistung von bis zu 620 PS durch Mercedes-Motoren. Der Preis por Fahrzeug betrug bis zu 400.000 Euro. Das Projekt war jedoch niemals kommerziell rentabel. Gründer Eberhard Schulz, im Alter von 85 Jahren, beschrieb seine Vision einst folgendermaßen: „Das Unternehmen wurde 1982 vom Porsche-Ingenieur Eberhard Schulz ins Leben gerufen und legte einen Schwerpunkt darauf, keine Serienfahrzeuge herzustellen, sondern ausschließlich exklusive Einzelfahrzeuge in kleinen Auflagen.“
Verwendete Quellen:
- wiwo.de: "Deutsche Hochglanzauto-Firma meldet Bankrott an"
- chip.de: "Ferrari erschien ihm alltäglich: Der deutsche Luxuslimousinen-Hersteller steht vor dem Bankrott."
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