Produktion läuft weiter

Fahrzeugzulieferer ist insolvent

Da ein Kunde bankrott ist, steckt auch das BKT aus Braunschweig in Schwierigkeiten und kann nicht mehr zahlen. Trotzdem sollte der Betrieb fortgeführt werden.

Die BKT GmbH aus Braunschweig hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingereicht. Laut Berichten der "Braunschweiger Zeitung" werden 44 Mitarbeiter durch diese wirtschaftliche Krise beeinträchtigt. Die von dieser Firma hergestellten Kunststoffbauteile finden Anwendung in Zügen, medizinischer Ausrüstung sowie Baufahrzeugen. Obwohl solch eine Prozedur normalerweise Störungen verursachen könnte, wird nach Angaben des Unternehmens die Produktion unbeeindruckt fortgesetzt.

Rüdiger Bauch vom Rechtsanwaltskanzlus Schultze & Braun wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. Er betonte: „Unser Ziel besteht darin, das Unternehmen dahingehend zu gestalten, dass es seine Hauptfähigkeiten im Bereich der Herstellung hochwertiger und fortschrittlicher Kunststoffbauteile erhalten, verstärken und über einen längeren Zeitraum erfolgreich vermarkten kann.“ Aktuell untersucht Bauch zusammen mit seinem Kollegen Tobias Hartwig sowie dem Geschäftsleiter Oliver Bahrmann verschiedene Optionen für eine mögliche Weiterführung und Stabilisierung des Unternehmens.

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Anstieg der Ausgaben und ein Kunden, der nicht mehr zahlen kann

Bahrmann persönlich gab zu verstehen, dass er optimistisch sei bezüglich einer fortgesetzten vollständigen Bereitstellung der Dienste durch BKT. Zudem seien auch zukünftige Aufträge geplant. Ergänzend dazu sagte Bahrmann: „Unsere Zielsetzung besteht darin und bleibt, unsere Kunden während des ganzen Lebenszyklusses eines Produkts zu unterstützen – von einem plastikgeeigneten Design über die Installation bis hin zum Ersatzteile nach Beendigung der Serieneinsätze.“

Laut dem Unternehmen waren hauptsächlich die ansteigenden Ausgaben im Bereich Personalkosten, Energieressourcen und Materialien sowie die Insolvenz eines Klienten Ursachen für deren Pleite. Der Verwalter des Konkurses erklärte: „Jede Möglichkeit zur Sanierung wird sorgfältig untersucht. Das Hauptziel besteht darin, das Geschäft am Laufen zu halten, da dies gleichzeitig die optimale Lösung für alle Gläubiger ist.“ Eine Suche nach Investoren könnte ebenfalls erfolgen – hierfür gibt es bereits einige Anzeichen von Interesse. Die Löhne der Mitarbeiter sind durch die Zuwendungen aus dem Insolvenzfonds bis zum Schluss des Mai gesichert.

Verwendete Quellen:

  • Braunschweiger-zeitung.de: Insolvenz: Firma aus Braunschweig plant trotzdem die Sicherstellung der Zukunft

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