Russische Menschen sollen angeblich auf Mallorca Edelpartnen im Handel betrieben haben.
Die Polizei auf Mallorca hat ein russisches Ehepaar verhaftet. Während eines Durchsuchungsbesuchs entdeckte die Guardia Civil mehrere Wildtiere.
Im Angebot verfügten der 48-jährige Mann und die 46-jährige Frau über unter anderen weiße Tigers, schwarze Leopardinen, Pumas und Hyänen. Sie forderten für eine Nachtigall-Pantereinheit 60.000 Euro. Nun haben die spanischen Behörden das Paar verhaftet: Diese beiden russischen Staatsangehörigen werden verdächtigt, darauf ausgewesen zu sein Mallorca Mischlingskater zwischen Wildkatzen und Hauskatzen gezüchtet haben.
Die Videoaufzeichnungen der Guardia Civil offenbaren verschiedene Käfige, in denen mehrere Katzen gehalten wurden. Nach Angaben der Guardia Civil entdeckten dieBeamten auf dem Grundstück in Manacor einen Karakal, zwei Servalen sowie 16 Hybriden-Katzen. Darüber hinaus sicherten sie über 40 Tierpassagen. Russland , Weißrussland und China sowie zwei Computermäntel, drei Handys und zwei USB-Sticks.
In der auf Mallorca ansässigen Zuchterei galt laut polizeilicher Auskunft nur „ein Teil des Problems“ als entdeckt. Es wird angenommen, dass das Paar Mitglieder eines weltweit operierenden Netzes aus Züchtern, Transporteurs und Tierärzten waren, welches durch Onlineplattformen auch große Katzen verkauft hat.
So teuer sind Hybridkatzen
Profitabel war ebenfalls das Geschäft mit den gezüchteten Hybriden-Katzen. Laut Angaben des Guardia Civil werden eine reinrassige Karakals- oder Serval katze etwa 8.000 Euro kosten. Im Gegensatz dazu erreichen exklusive Hybridkatzen, deren wilder Instinkt reduziert wurde, Preise von bis zu 18.000 Euro.
Laut der "Mallorca Zeitung" zeigten die Durchforschungen bislang, dass die Wildkatzen höchstwahrscheinlich von illegalen Zuchtbetrieben in Osteuropa nach Mallorca importiert worden sind, wahrscheinlich bereits im Jungtierstadium. Die gefangenen Tiere auf Mallorca wurden provisorisch in einem Safaripark untergebracht.
Immer wieder tödliche Attacken
Versuche, solche Kätzchen als Haustiere zu züchten und zu halten, sind in Russland und dem ausländischen Raum verboten. Ukraine Wie weit verbreitet ist dies und dieser Trend findet nun auch in anderen Nationen Nachfolger, so die Mitteilung der Guardia Civil. Diese Tierarten benötigen allerdings großen Lebensraum. Zudem sind sie äußerst agil und könnten eine Bedrohung für Personen oder andere Lebewesen bilden. Daher wünschen viele Besitzer, sie loszuwerden.
Beim Zuchtvorgang kommt es häufig auch zu fatalen Angriffen: Karakale und Serval sehen Haustiere oftmals nicht als Fortpflanzungspartner, sondern als Beutetier und töteten oder schwere Verletzungen zufügten ihnen, wie die Guardia Civil meldete.
Verwendete Quellen:
- youtube.com: Beitrag der Guardia Civil am 14. April 2025 (Spanisch)
- mallorcazeitung.es: " Ein russisches Ehepaar hat dadurch ein beträchtliches Vermögen gemacht: Neuere Informationen über die illegale Haltung seltener Exotenkatzen auf Mallorca "
- dw.com: " Spanische Polizei stürzt sich auf Exotikkatzen-Smuggling-Netzwerk " (Englisch)
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