Bobby ist nicht mehr unter uns. Viele Familienmitglieder finden es nach wie vor schwer, dies zu akzeptieren. An dem Ort des Geschehens haben sie Blumen und Kerzen platziert und einen Brief hinterlassen. Dort heißt es: "Du fehlst ... dein Lächeln, deine optimistische Haltung. Ohne Grund wurdest du von uns gerissen. Dich werden wir niemals vergessen." Ein Besucher hatte sich die Mühe gemacht, auf einer Karte einfach, jedoch mit tiefer Gefühlsregung, den Satz "Für immer Bobby" hinzuschreiben.
Ebenfalls hat Justine einen Brief hinterlassen: „Liebe/r Bobby, vielen Dank für all die wundervollen Momente, die ich gemeinsam mit dir und Phoenix erlebt habe. Diese Erinnerungen werden ich immer tief in meinem Herzen bewahren!“ Dieser Ort zieht Passanten an, die verweilen und neugierig sind zu erfahren, was geschehen ist – insbesondere falls ihnen der Tod Bobbys noch nicht durch die Medien bekannt geworden ist.
Steve H., der von seinen Freunden auch Bobby genannt wird, wurde am Samstag grausam ermordet Der 43-Jährige Shadi S. verübte am Samstag Nachmittag in der U12 Am 29 Jahre alte Steve H. wurde es ausgerichtet. Die Verletzungen waren so gravierend, dass sie ihn am U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz betroffen haben. Charlottenburg starb.
Beide Herren behaupten laut Staatsspitze, dass sie sich zuvor nie begegnet seien und um etwa Viertel nach vier sind sie jeweils separat mit der U-Bahn am Haltestelle Kaiserdamm ins Fahrzeug gestiegen. Angeblich kam es zwischen ihnen innerhalb weniger Sekunden daraufhin zum Streit im Zug, wie die Staatsanwaltschaft bemerkte. Shadi S. zog angeblich eine Küche Messer aus seinem Hosenbund hervor und stach scheinbar damit auf Steve H. ein. Es bleibt bislang ungeklärt, worum es beim Konflikt handelte sowie wer ihn verschärft hat. Laut Angaben des Gerichts war auch Steve H. bereits wegen körperlicher Gewalttätigkeit und Verstößen gegen das Drogenrecht bekannt.
Viele Angehörige sind mit den Medienberichten nicht zufrieden. Der Mann, der vor Ort verweilt und währenddessen telefoniert, bemerkt: "Obwohl ich früher schon bekannt bei der Polizei war, bin ich doch keine böse Person." Silvana, die Bobby von ihrem Sportstudio kennt, wo er beschäftigt war, platziert eine Rosestrauß auf dem Platz. Schockiert erklärt die 44-jährige Frau: "Er war wirklich sehr jung."
In dem Bild hält Bobby einen Babys in den Armen. Silvana spricht über die herzliche Art des Vaters, der sehr viel Positives verstrahlt hat. Auch ein jüngeres Kerlchen kannte Bobby gut. „Er ist gerade bei seinem Bruder“, erklärt dieser Junge. Allerdings war dessen Bruder bereits vor ihm gegangen. Tatsächlich hatte Bobby eher wenig Verwandte, dafür dagegen viele gute Bekannte. Diese möchten sich am Mittwochs im bevorzugten Restaurant ihres Freundes vereinen. „Lass‘t uns alle noch mal gemeinsam sein“ steht auf einer Instagram-Nachricht eines seiner Kumpels. Sie zeigen dabei das Opfer so abgebildet, wie sie ihn in ihrer Erinnerung bewahren wollen: lächelnd und beide Daumen hoch gezeigt.