Die Saison für Sommerreifen Beginnt in Deutschland normalerweise im Frühling, häufig gegen Mitte bis Ende März. Obwohl dieser Wechsel für viele als Belastung empfunden wird, bietet er möglicherweise eine spezielle Einsparungsmöglichkeit beim Kraftstoffverbrauch. Diese spart man, wenn man nur weiß, wo man hinsehen muss.

Sommerreifen: Hier ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel

Eine gängige Regel für Autofahrer besagt "Von O bis O", was heißt: Im Zeitraum von Oktober bis Ostern sollten Winterreifen verwendet werden, anschließend wechselt man zu Sommerreifen. Der decisive Punkt zur Bestimmung des geeigneten Zeitpunkts ist die Außentemperatur. Sobald diese ständig über sieben Grad Celsius liegt, macht es Sinn umzustecken.

Der Hauptgrund ist, dass die Reifen speziell für warme Umgebungsbedingungen konzipiert wurden und bei Trocken- und Warmwetter eine verbesserte Haftung, verkürzte Bremsstrecken sowie reduzierten Widerstands gegen das Rollen bieten. Diese Eigenschaften haben bereits einen positiven Einfluss auf den Spritverbrauch und gewährleisten zugleich ein erhöhtes Maß an Verkehrssicherheit.

Hier enden die Möglichkeiten jedoch noch nicht, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Selbst eine korrekte Einstellung deiner Sommerreifen führt dazu, dass du letztendlich für dieselbe Strecke weniger Litern Benzin oder Diesel brauchst.

Lesetipp : Bei diesen Sommerreifen mahnt der ADAC zur Vorsicht

Der Reifendruck beeinflusst den Verbrauch an Treibstoff für dein Auto.

Viele bemerken dies häufig nicht: Der richtige Reifendruck für Sommerräder kann den verbrauchten Treibstoff signifikant reduzieren. Diese Tatsache beruht sowohl auf physikalischen Prinzipien als auch spielt eine wichtige Rolle dafür, welchen Ausgaben du dich stellen musst, um dein Auto benutzen zu können.

Die Empfehungenen Reifendrücke sind vom Hersteller des Fahrzeugs vorgegeben. Es ist möglich, dass diese Drücke für Vorderräder und Hinterräder leicht variieren. Je nach Ausführung des Autos kann man die richtigen Luftdrücke an diversen Positionen im Wagen entdecken.

Hier sind die Angaben zum Reifendruck.

  • Innenseitig an der Fahrertürsäule (B-Säule) ist sie leicht zu sehen, wenn die Tür geöffnet wird.
  • Im Handbuch für den Einsatz Ihres Fahrzeugs
  • Im Handschuhfach befindet sich ein Etikett, das an dieser Stelle befestigt ist.
  • Innenfläche der Tankklappe
  • Im Internet in den offiziellen Drucktabellen für Reifen der jeweiligen Autobauer findet man diese Informationen.

Wie Fachexperte Ruprecht Müller vom ADAC dazu stated erklärt , geben Autobauer oft nur den Minimalwert an, um den Fahrkomfort zu erhalten. Wer den Druck um 0,2 bar erhöht, spürt beim Fahren kaum einen Unterschied, profitiert aber von geringerem Spritverbrauch – ohne dabei auf Sicherheit verzichten zu müssen.

Das rät der ADAC

Umgekehrt hat der ADAC festgestellt, dass ein Unterdruck von etwa 0,4 Bar im Vergleich zum empfohlenen Reifendruck erheblichere Verschleißprobleme zur Folge haben kann. Wenn der Luftdruck zu niedrig ist, deformsich der Reifen stärker während der Rollbewegung. Dies führt zu erhöhter Reibung – als Ergebnis muss der Motor mehr Leistung aufwenden, um das Auto voranzubringen.

Darüber hinaus steigert der vermehrte Rollwiderstand den Kraftstoffverbrauch – typischerweise um bis zu 0,3 Liter je 100 Kilometern. Im Jahresdurchschnitt (zum Beispiel bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern) kann dies auf mehr als 100 Euro zusätzliche Kosten führen. Deshalb ist es ratsam für AutofahrerInnen, mindestens alle zwei Wochen regelmäßig nach dem Druck in ihren Sommerrädern zu sehen. So wird sichergestellt, dass der Rollwiderstand optimal gehalten wird und man mehr Bargeld spart.

Lesetipp : Dieser Fehler im Zusammenhang mit Sommerreifen kann bis zu 75 Euro kosten.

Quellen: ADAC

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