Kostspieliges Osterfest. Die Preise für Eier sind um 40 Prozent höher als letztes Jahr - unabhängig davon, ob es sich um Schoko-Eier oder Hühnerei handelt.

Wir haben die große Inflationswelle überstanden. Der Jahresanstieg der Preise hat sich auf etwa zwei Prozent – den normalen Niveau – reduziert. Dies trifft jedoch nur zu, wenn man alle Güter und Leistungen berücksichtigt. Manche Artikel sind hingegen deutlich preiswerter geworden im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen davon sind Lebensmittel, ohne die ein typisches Osters Fest nicht vollständig sein würde: Eier, Schoko-laden und Torten zählen momentan zu den teuersten Produkten dieser Art. Es sieht also so aus, dass Ostersonntag 2025 das bisher kostspieligste in Erinnerung bleiben könnte.

Schon in den letzten vier Jahren hatten viele Ostergemüsezutaten einen steten Preisanstieg verzeichnet. Derzeit sind die Preise jedoch erheblich höher als zuvor, wie eine Untersuchung ergab. Auswertung des Statistischen Bundesamtes . Die Preise für Eier erhöhten sich von 2020 bis 2024 schon um 38,5 Prozent. Im März waren sie gegenüber dem Vorjahr um weitere 2,5 Prozent angestiegen.

Die Preise für Schokolade erhöhen den Preis von Süsswaren im Allgemeinen.

In diesem Zeitraum haben die Preise für Schoko-Produkte sogar um 39,9 Prozent zugenommen. Das übertrifft die Steigerung aller Lebensmittel (33,2 Prozent) erheblich. Der Unterschied zum Gesamtdurchschnitt der Verbraucherpreise (plus 19,3 Prozent) ist noch beträchtlicher. Diese Statistik berücksichtigt Güter und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs, darunter auch Energiemittel und Mieterhöhungen. Ende des Jahres 2024 werden Schokoriegel im Durchschnitt 16,7 Prozent kostspieliger sein als bereits vor einem Jahr.

Die Erhöhung der Preise macht sogar die herkömmlichen Ostereiermuchos bedeutend teurer: Die meisten Zutaten für den klassischen gebratenen Osterschafsmilchfisch sind im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich kostspieliger. Insbesondere die Butter hat einen steileren Anstieg erfahren als zu Ostern 2024. Im März waren ihre Preise um 23,3 Prozent höher als im selben Monat des Vorjahrs. Sie hatte sich bereits im Herbst auf einem Allzeithoch befunden, doch kürzlich zeigten sich leichte Abwärtstrends.

Zucker kostet weniger als vor einem Jahr.

Günstiger im Vergleich bleibt zumindest der Zucker. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts war sein Preis um 26,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Preisanstiege für Mehl waren hingegen weniger dramatisch und betrugen lediglich 0,4 Prozent mehr.

Im Jahr 2025 werden die Verbraucher für ein Osterhäschen gefüllt mit Süßigkeiten deutlich höher bezahlen müssen als im vorherigen Jahr. Der Anstieg beträgt laut Angaben des Statistischen Bundesamts um etwa 30 Prozent und darüber hinaus.

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